Ensemble

Sechs Sterne sind mit bloßem Auge im Sternbild der Plejaden zu erkennen. Laut der griechischen Mythologie waren es einst sieben Schwestern, die durch Zeus gerettet und an den Sternenhimmel versetzt wurden. Elektra, eine der Schwestern, erlosch vor Trauer über die Zerstörung Trojas. Seitdem umgibt ein Nebel aus den vielen Tränen der verbliebenen Schwestern, geflossen wegen der Trauer über ihr Verschwinden, das Sternbild.

Diese wunderbare Geschichte steht gewißermaßen sinnbildlich für den Urknall des Cosmic Percussion Ensembles. Sechs Musiker vereint durch das gewaltige Stück „Pleiades“ von Iannis Xenakis: ein Werk von geballter Energie, hoher Intensität und rhythmischer Komplexität.  Gegründet im Frühjahr 2015 ist dieses Ensemble hörbar kosmisch, die Bandbreite an Klängen, Tönen und Rhythmen ist bei ihrem Instrumentarium gewaltig.

Der Begriff des Kosmischen meint dabei gleichfalls Mikro- wie Makrokosmos. Das Ensemble ist überaus flexibel und passt seine Besetzung auf jede Bühne an. Dank der unterschiedlichen Spezialgebiete und instrumentenspezifischer Vorlieben findet sich unter den sechs Musikern für die enorme Vielfalt in der Welt der Perkussion immer der passende Spieler.

Die große Qualität des Ensembles macht insbesondere ihr offener Horizont, ihre Experimentier-freudigkeit und ihre überragende Virtuosität aus. Veranstalter schätzen insbesondere die Flexibilität im Umgang mit Repertoire. Das Cosmic Percussion Ensemble kennt keine Berührungsängste, wenn es darum geht, Ihr Publikum abzuholen. Es bietet, was sich viele Veranstalter wünschen: den etwas anderen Zugang. Vertrautes Repertoire kommt frisch und entstaubt daher, Unbekanntes wird zum Ereignis.

Förderer und Lehrer der Gruppe ist seit Beginn Professor Klaus Schwärzler, Dozent für Schlagzeug an der ZHdK und Schlagzeuger im Tonhalle Orchester Zürich.